Projekt 52: KW 26 / Mathe um mich herum
Es ist Sonntag und Sari zog das Wochenthema Mathe um mich herum.
Mathe? Überall um mich herum ist Mathe … alles kann man in Zahlen fassen, Statistiken erfassen, Programme schreiben, PC-Spiele spielen, bei der Gartenarbeit, beim Hausbau, beim kochen auch und wie soll ich das vernünftig darstellen?, dachte ich und grübelte noch ein bischen weiter, bis es *pling* machte.
Wenn ich durch den Sucher schaue, habe ich es grundsätzlich mit Mathe zu tun. Der goldene Schnitt, die Drittel-Regel, die 2:1-Regel, die goldene Spirale … all das hilft mir beim Bildaufbau, um es das Foto harmonischer und emotionaler zu gestalten.
In Zahlen ausgedrückt heißt das:

In den Spiegelreflexkameras ist der goldene Schnitt quasi schon im Sucher und an den jeweiligen Schnittpunkten kann der Fokussensor eingestellt werden.
Maler nutzen das Pentagramm zur Proportionseinteilung und selbst die Mona Lisa passt perfekt in den Goldenen Schnitt hinein.
Wer nun keine integrierte Hilflinien im Sucher hat, kann sich ein Rahmen nehmen und ihn in folge der 2:1-Regel bespannen.
Man teilt das Feld in 9 gleichgroße Flächen und an den Linien entlang führt man das abzulichtende Objekt.

… oder in Worte: Zwei Strecken stehen im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn sich die größere zur kleineren Strecke verhält wie die Summe aus beiden zur größeren. ups! hier fehlt eine Hilfslinie …
Fotos, deren Objekt in der Mitte des Bildes sind, wirken oft langweilig, fad und blass … Daher mein Tipp: Immer schon rechts, links oben oder unten an der Linien entlang … es könnte interessant werden ;-)
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ja, mathe ist überall.
die sonnenstrahlen sind klasse. sind die echt? so bis zur straße runter? großartig.
Kommentar von alexandra — 28. Juni 2009 @ 20:44
jipp Alexandra, die sind echt ;-) die blendenflecken auch, das Objektiv hat ein paar punkte auf der linse und je nachdem wie ich zur sonne stehe, sind die mit auf’em bild, weil ich noch keine passende sonnenblende für’s objektiv habe …
Kommentar von Renee — 28. Juni 2009 @ 20:57
super Tipp, das werd ich auf alle Fälle ausprobieren. Danke dafür
Kommentar von Schlapperblabber — 28. Juni 2009 @ 21:44
gern geschehen ;-)
Kommentar von Renee — 28. Juni 2009 @ 21:57
Was für ein schönes Beispiel an mathematischem Klassiker im “Alltag”.
Super vor allem inklusive der praktischen Erläuterung.
Das Coole am Goldenen Schnitt ist ja wirklich seine Harmonie (zumindest empfinden wir ihn so) - man kann also kaum was falsch machen, soll heißen, Berücksichtigung des Goldenen Schnitts schadet nie ;-)
Kommentar von Anne-Kathrin — 28. Juni 2009 @ 22:06
das sehe ich auch so Anne-Kathrin, es ist nicht verkehrt und kann harmonisch sein, aber wie bei allen gilt auch hier: Abseits der Norm ist Kunst *grins* … wenn man mal den Trick einmal raus hat, dann teilt man das Bild schon im Kopf auf - so ergings mir zumindest, wahrscheinlich habe ich auch deswegen die eine Hilfslinie im Rahmen vergessen *kicher* …
Kommentar von Renee — 28. Juni 2009 @ 22:15
WOW. Da bist du ja gleich so richtig mathematisch ran gegangen :)
Gut umgesetzt diese doofe Thema ;)
Kommentar von Wortman — 28. Juni 2009 @ 23:37
Gute Interpretation des Themas!
Ja die Hilfslinien (Gitter) in der Kamera nehme ich öfters in Anspruch, das erübrigt dann das gerade richten danach *lach*
LG Esther
Kommentar von Escara / Esther — 2. Juli 2009 @ 14:57
[…] pfiffig, ob hier (eben mal was vollkommen anderes soetwas geschrieben zu sehen), hier, hier, hier, hier (sehr genial) oder hier. Das einmal Lobend erwähnen und meinen das das wirklich toll […]
Pingback von Projket 52 - Pure Eierschaukelei oder dennoch etwas Gutes? Mit Bitte um mehr Innovation! | ACIDLEVEL — 4. Juli 2009 @ 15:11
das mit der formel ist mir zwar zu hoch, die bilder finde ich aber beide toll!
Kommentar von Paleica — 4. Juli 2009 @ 17:28
[…] In erster Linie geht es bei der Übung darum, dass man das fotografische Auge schult, ein Gefühl für Bildkomposition und -aufbau bekommt. (Wenn man die Vorgaben nicht beachtet, tritt höchstwahrscheinlich kein Lerneffekt ein.) Warum ausgerechnet mindestens drei Objekte aus verschiedenen Perspektiven? Nun: bei der Auswertung am Bildschirm habt ihr die Bilder und könnt einen direkten Vergleich machen. Bildkomposition und -aufbau unterliegen dem Bedürfnis nach Harmonie und in einer mathematischen Formel ausgedrückt ist das der Goldene Schnitt. […]
Pingback von photoblog of an pictureArtist » Backstage: 15 Minute Challenge II — 27. August 2009 @ 22:49
Bin über den Begriff “Hausbau” hier angekommen. Zwar nicht die Infos für den Hausbau gefunden, aber auch wir erleben derzeit viel Mathe (Kosten rechnen, etc.).
Kommentar von Hausbau Hans — 25. Dezember 2009 @ 21:22