photoblog from a pictureArtist

2. September 2010

Backstage: fotografierende Fotografen

Abgelegt unter: Backstage, People — Renee @ 22:46

Angeregt durch Alexanders Photowalk und seinen fotografierten Fotografen, habe ich doch tatsächlich auch dieses Phänomän im Kasten … meist ist es mein Mann, der mir immer (unfreiwillig) als Assistent zur Seite steht und mit die Gerätschaften trägt …
Oder ich sehe Menschen, die gerade das ein oder andere Bild einfangen wollen … ich finde es sehr spannend, Menschen beim fotografieren zu beobachten. Es ist ein sehr persönlicher (intimer) Augenblick, der öffentlich sichtbar wird und vielleicht sogar ein bischen was vom Menschen hinter der Kamera erzählt …

Doch genug der Rede … hier ein paar Impressionen der letzten 2 Tage …

quickklick
Quickklick auf der Linienfähre zwischen Laboe und Kiel …

quickklick
das Ganze noch mal, allerdings von Kiel nach Laboe …

Lady Nikon
Sie trug ein Matrosenkostüm und ich fand sie unheimlich hübsch und sie hatte mit einer Nikon fotografiert, deswegen auch in der Serie dabei.

stativträger
Mein Stativträger in St. Peter-Ording … (PS.: Wir hatten Flut *hurra*) …

4-Fuß
Es gibt Einbein- und Dreibeinstative, ich habe hier ein Vierbeinstativ eingefangen …

Pentax
Die Pentax …

d60
Die Samsung D60 …

lifeview
Lifeview …

capture
CaptureCatcher

25. August 2010

Backstage: Not macht erfinderisch.

Abgelegt unter: Tiere (Wildlife), Makro / Tabletop, Backstage — Renee @ 21:12

Die Katzen lagen gemeinsam auf dem Stuhl. Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: 1.) ich stehe auf, gehe aus dem Arbeitszimmer und hole die Kompakte aus meiner Tasche im Flur, zwecks Blitzen oder 2.) ich stehe auf, greife zum Regal und damit zur Pentax, um es mit der 50mm Festbrennweite (sehr lichtstarkes Objektiv) zu versuchen. Die Lichtverhältnisse waren misserabel. Das Rollo halb runter und so musste ich ein bischen tricksen.

Ich entschied mich für die Pentax und lief daher auch nicht Gefahr, dass Moritz und Lucie mir in den Flur hinterliefen.
Zunächst machte ich ein Bild und stellte fest, dass es mir doch im vorderen Bereich zu dunkel war.
Aufsteckblitz hatte ich im Wohnzimmer, die Studioblitze auch und für den internen Blitz keinen Diffuser zur Hand.
Was tun?
Ich schaut mich um und sah die leere Pappschachtel der Zwischenringe auf dem Regal und bastelte mir einen Diffuser.
Die Schachtel öffnete ich an beiden Seiten (oben und unten) und hielt sie mit der Verschlusslasche als Streuführer über den internen Blitz.

Das Ergebnis hat mich überzeugt.
Euch auch?

Lucie Ver

Backstage: Warum fotografiert ihr?

Abgelegt unter: Renee privat, Backstage — Renee @ 19:12

Robert von Alltag eines Fotoproduzenten erzählt in seinem Post Warum ich Fotograf geworden bin? und fragt abschließend: Warum fotografiert ihr?

Schon oft habe ich darüber nachgedacht und drehte mich ebenso oft im Kreis auf der Suche nach einer objektiven Antwort. Doch die gibt es nicht.
Die Entscheidung wieder bzw. nur zu fotografieren traf ich aus Enttäuschung, Demütigung und Verletzung heraus. Sie wurde mir auferlegt, wenn man es gern positiv betrachten mag.
Nun wird’s privat …

Vor der intensiven Fotografie gabs für mich nur das Schreiben.
Das Schreiben von Lyrik, Liedern, Shortstories jeglicher Art und Coloure, das gewinnen von Literaturpreisen und veröffentlichen in Anthologien.
In einem (damals) sehr bekannten Literaturforum durfte ich moderieren. Zur Verbreitung des Bekanntheitsgrades des Internet-Forums wurden die Moderatoren vom Eigentümer nach Ideen gefragt.
Neben Wettbewerben und Spielen schlug ich eine Printausgabe vor.

Die Idee wurde sehr gut angenommen und von anfänglich 5 Redakteuren, blieb am Ende nur noch ich übrig.
Wer schonmal eine Zeitung gemacht hat, weiß was es heißt alles (vom Artikel schreiben, Layout gestalten, Drucken, Aquise, Verwaltung und Buchhaltung bis hin zum Verkauf und Publicrelation) alleine machen zu müssen.
Drei Jahre habe ich durchgehalten, dann gingen mir nicht nur die Mittel, sondern auch die Puste aus.
Die Zeitung wurde eingestampft und die ISBN-Nummer abgemeldet.

Kurz danach wollte jemand unbedingt einige meiner Texte vertonen. Man bildete ein Musikprojekt und nahm die CD im heimischen Studio auf. Dafür fuhr ich extra von Berlin nach Bayreuth.
Das Cover war noch nicht trocken und der “Bandleader” hat die Truppe umbenannt und mich dezent vom Bandfoto ausgeschlossen.
Die Hintergründe weiß ich bis heute nicht. Doch ich habe so meine Vermutungen.

Doch als dann eine wirklich gute und äußerst kreative Freundschaft von ein auf den anderen Tag beendet wurde - habe ich mir geschworen, dass ich nichts mehr mache, wo ich auf die Hilfe und/oder Zuarbeit von anderen angewiesen bin.

Deshalb fotografiere ich (wieder).

19. August 2010

Neues Objektiv

Abgelegt unter: Makro / Tabletop, Backstage — Renee @ 22:59

Diese Woche erfüllte ich mir einen Spontanwunsch beim bunten Onlinekaufhaus mit den vier Buchstaben und ersteigerte das Soligor MC Zoom / Macro 35-70 für wahnsinnige €2,90 … ich konnte mein Glück kaum fassen und umjubelte heute das Päckchen …
Selten war ich schneller beim Obejtivwechsel und das Teil ist extrem schwer, kann ich euch sagen. Aber es ist wunderherrlich manuell und wunderherrlich ordentlich, sauber, kratz- und staubfrei … und hier das erste Makro mit dem neuen Objektiv …

Poppy

Verzeiht das Rauschen, es ist mit ISO800 in der Dämmerung um 20 nach acht im Garten auf die Schnelle aufgenommen worden … am Wochenende werde ich mich näher damit auseinandersetzten.

8. Juli 2010

Makro: Mothman Prophecies

Abgelegt unter: Tiere (Wildlife), Makro / Tabletop, Bild & Musik, Backstage — Renee @ 19:33

Gestern kamen endlich meine bestellten Graufilter an.
Nun fragt sich der Ein oder Andere vielleicht was ein Graufilter ist?
Ein Graufilter ist eine braun gefärbte Glasplatte, die auf das Objektiv geschraubt wird, um die Belichtungszeit zu manipulieren. Damit erhöht sich der Belichtungszeit - in meinem Falle - um 3 Blendenstufen.
Was kann ich damit machen?
Langzeitbelichtungen sind nun auch am Tage möglich. Z.B. wird fließendes Wasser ruhig und sanft und wirkt nicht mehr aufgewühlt und unruhig. Auch Sonnenunter- oder -aufgänge bekommen etwas fließendes und Deteils zeichnen sich weitaus deutlicher ab.
Zu was nutze ich die Graufilter?
Ganz einfach. Meine Kamera kann nur bis ISO 200 runter reguliert werden und bei 1/4000 beginnt das Gerät an wie wild zu blinkern, weil es mit den beiden lichtstarken Festbrennweiten (… und mit geschlossener Blende) immer noch im hohen Maße überfordert ist und nur noch “Überbelichtung” signalisiert.
Mit dem Graufilter habe ich jetzt drei Blendenstufen dazu und nun meckert die Kamera nicht mehr.
Gegenlichtaufnahmen werden etwas intensiver im Farbverhältnis.
Und hier nun meine erste Aufnahme mit dem Zwischenring, der 50mm Festbrennweite und dem Graufilter …

Mothman Prophecies

Mothman Prophecies Soundtrack

caught in the net

Diese Hummel ist ausgehöhlt … die Spinne hat hier nur noch eine pelzige Hülle übrig gelassen …

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